Abilernen

12. März 2008

Abitur? Da sind wir ja dran!

Höhere Auflösung 

Auftritt in Hannover

1. März 2008

Teuflisch gut: Der “Circus Diabolo” zeigt, wie man mit Schnüren jonglieren kann.

So gefunden auf: www.haz.de
Ich habe selten eine so schlechte Bildunterschrift gesehen.
1. Wer oder was soll der “Circus Diabolo” sein? Wir heißen “Circ’A Holix” oder Niedersächsischer Jugendzirkus.
2. Ich jongliere nicht mit Schnüren.

Naja, wenn die Presse meint, sowas liest sich gut… Achja, in der gedruckten Ausgabe der Zeitung von heute ist das Bild auch erschienen, allerdings haben die da einen fremden Namen drunter geschrieben. Auch schön ;)

Sonnenuntergang

26. Januar 2008

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Das Bild ist vor eingen Tagen an den Dammaschwiesen entstanden als ich auf dem Heimweg diesen wundervollen Sonnenuntergang gesehen habe und sich meine Kamera zufällig in meiner Tasche befand. Könnte man sicher gut als Celle-Postkarte verhökern. Aber das tue ich nicht, sondern erfreue mich einfach an der Atmosphäre.

Das ist doch nur… Abitur!?

17. Januar 2008

Gerade eben nicht. WObei das nur in in zweierlei Hinsicht als Einschränkung gesehen werden kann, die jedoch in beiden Fällen nicht zutrifft:

1. Abitur? Das ist doch nicht viel. Ha! Ich glaub es geht los. In 5 Prüfungsfächern (davon drei auf erhöhtem Niveau, also Leistungskurs) alles vorzubereiten auf die entgültigen Prüfungen, deren Inhalt selbst von unseren Lehrern nur schwer abgeschätzt werden kann, ist eine ganze Menge. Das testweise Lernen für die Mathematik-Vorabiturklausur hat mir gezeigt, dass man sich sehr intensiv mit allen Themen der Oberstufe beschäftigen muss, um ein annehmbares Ergebnis erreichen zu können. Die Vorabiturklausuren der anderen vier Fächer liegen noch vor mir und erfüllen mich nicht gerade mit Vorfreude.

2. Abitur? Naja vielleicht eine Menge zu tun, aber ansonsten hast du ja frei. Ha! Ich glaub es geht los. Es gibt so viele, die denken als Schüler hätte man außerhalb der Schule keine Verpflichtungen. Aber nach der späten Rückkehr (normalerweise irgendwann nach 16 Uhr) ist so ein stinknormaler tag noch nicht vorbei und auch zwischendrin beschäftigt einen alles mögliche andere. So habe ich Aufgaben zu erledigen, die sich aus meiner Aktivität in Schülerzeitung, Web-AG und Jahrbuch-Layout-Team ergeben. Auch meine Zuständigkeit für die Internetseite meines Zirkus möchte Zeit innerhalb der Woche finden. Ein aktuelles weiteres Beispiel wäre die Vorbereitung auf einen Auftritt, was des öfteren vorkommt. Die restliche Freizeit muss weise eingeteilt werden, um Zeit für Freunde zu finden, zu Lesen und zu Lernen. Momentan hat das Lernen hier den absolut kleinsten Anteil, was ich nicht sehr positiv finde, aber irgendwie geht es anders nicht.

Mein Plan für die anstehende Abizeit daher:

  • Computeraktivität deutlich herunterschrauben
  • Vielleicht ICQ mal für einige Wochen komplett ruhen lassen
  • Jeden Tag auch nach der Schule noch aktiv 1-2 Stunden lernen
  • Wochenenden mehr für die Schule nutzen
  • Früher schlafen gehen
  • So schwer es auch ist: soziale Kontakte reduzieren, nicht so viel mit Freunden unternehmen

Einiges davon ist deutlich positiv, anderes kann schon fast nicht akzeptiert werden. Aber was tut man nicht alles, wenn man praktisch dazu gezwungen wird bzw. von dem Wunsch nach einem guten Schulabschluss getrieben wird.

It’s Christmas time in the city

25. Dezember 2007

Mein Blog schlummert seit geraumer Zeit vor sich hin und das finde ich sehr schade… Leider finde ich nie die Zeit und Motivation, hier Sinngeladenes reinzuschreiben. Das mag mir als angehendem Abiturienten verziehen sein, mal sehen was die Zukunft bringt.

Ich weiß nicht ob hier überhaupt noch wer vorbeischaut, aber ich wünsche allen die es lesen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Lasst es euch gut gehen!

Bericht von meinem Fernsehcasting

12. August 2007

Ich habe gestern bei einem Casting für eine Talentshow, die ab Oktober bei RTL produziert werden soll teilgenommen und schildere hier einfach mal meine Erfahrungen:

Gestern hatte ich mein Casting in Hamburg. Um 14 Uhr sollte ich da sein, ich war aber bereits um halb zwei da. Das war auch ganz gut so, weil die 20 Meter Schlange in die ich mich dann angestellt habe sich nach einer halben Stunde auf bestimmt 60 Meter oder mehr verlängert hatte. Trotzdem brauchte ich 1 Stunde 30 Minuten bis ich endlich nach vorne durchgerückt war. Dort bekam ich eine Startnummer aufgeklebt und wurde noch in einigen Listen hin und her geschoben weil ich einen abdunkelbaren Raum brauchte (Leuchtdiabolos) und das nur bei einem von vier Räumen möglich war. Dann kam ich endlich in den Vorbereitungsraum in dem sich bereits zahlreiche Tanzgruppen und Sänger auf ihren Auftritt vorbereiteten. Auch ich holte dann meine Diabolos raus und ging meine beiden Nummern die ich zeigen wollte noch einmal durch (was ich auch ohne Fehler schaffte) und war dabei so konzentriert dass ich nicht merkte, dass der ganze Saal mir zuschaute. Das wurde mir erst bewusst, als ich plötzlich ziemlich viel Applaus bekam. Das lag aber wohl auch daran, dass ich der einzige Diabolospieler war (außer mir noch ein Jongleur da), da die anderen Kleinkünstler in einem anderen Gebäudeteil waren (ich hatte wie gesagt eine Sonderbehandlung wegen den Raumansprüchen). Daher weiß ich auch nicht, wie viele andere Jongleure, Diabolospieler etc. noch beim Casting waren, mir wurde aber von dem Personal gesagt, dass wir die ersten beiden waren.
Nach etwa einer Dreiviertel Stunde wurde ich dann mit 4 anderen Teilnehmern zusammen auf die “Hot Seats” vor dem Castingraum gebeten. Uns wurden kurz einige Anweisungen gegeben und so nach und nach kamen wir dann dran. Neben mir saßen vier Sänger (davon einer auch Udo Lindenberg - Imitator). Wir wünschten uns gegenseitig Glück und dann wurde ich auch schon in den Raum gelassen.
Wer eine Jury erwartet hätte wie von anderen Castingshows aus dem Fernsehen bekannt, hätte sich getäuscht. In dem Castingraum befanden sich ein Kameramann und ein Redakteur der ein kurzes Interview mit einem führte. Für mich musste wieder mal weiterer Aufwand betrieben werden, da die Kamera evtl. nicht lichtstark genug für Aufnahmen im Dunkeln gewesen wäre, daher kam noch ein zusätzliches Kamerateam herein und ich durfte vor 2 Kameras gleichzeitig stehen.
Meine Vorführung lief gut, ich hatte am Anfang kurz technische Probleme mit den Leuchtrequisiten (Wackelkontakt) was sich dann aber auflöste und einmal kurz eine Schnurverknotung, die ich jedoch direkt korrigieren konnte.
Als ich fertig war, bekam ich kurz Applaus von den Anwesenden, einen Fragebogen in die Hand gedrückt und konnte dann das Castinggelände verlassen.
Ob ich weiter bin werde ich in den nächsten Wochen schriftlich erfahren, über Chancen möchte ich jetzt noch nicht nachdenken.
Nach stundenlangem Warten auf Malte, der mit mir da war, fuhren wir dann zurück, so dass ich nach zwölf Stunden Unterwegsseins endlich wieder in Celle war (morgens 11 uhr bis abends 11 Uhr).
Die Leute, die ich kennengelernt habe waren - sowohl von den Teilnehmern als auch vom Personal - alle nett und freundlich und eventuell sehe ich ja sogar einige von ihnen wieder ;-) .

Berlin-Convention

2. Juli 2007

Am Wochenende war ich in Berlin auf der Jonglierconvention und kann nur eines sagen: Es war obermegahammerklasse! Ich habe viele meiner Kumpels wieder getroffen, neue Leute kennengelernt, neue Tricks gesehen (2 Diabolos vertikal!), viel geübt, gefeiert und insgesamt einfach sehr viel Spaß gehabt. Da ich alleine an- und abgereist bin hatte ich im Zug die Ruhe, mir während der Fahrt Berlin ein bisschen anzuschauen. Die Stadt gefällt mir wirklich gut und ich finde, dass Berlin zu Recht unsere Hauptstadt ist. Die Geschichten des ehemals geteilten Deutschlands ist dort allgegenwärtig wie sonst nirgends. Die Grenze zwischen (früher) Ost und West ist am Zustand und Stil der Gebäude deutlich zu erkennen. Es gab für mich also viel zu bestaunen, natürlich habe ich auch einen Döner gekauft (wenn ich schonmal in Berlin bin…), der mir auch wie erwartet sehr gut geschmeckt hat. Jetzt freue ich mich einfach auf meinen nächsten Aufenthalt in dieser Stadt, der bereits im Herbst sein wird, wenn ich mit der Schule für 5 Tage dort meine Kursfahrt verbringen werde.

Dreiundzwanzig

22. Juni 2007

Hier eine kurze Liste aller Celler Gymnasien

Kaiserin Auguste Viktoria = 23 Buchstaben
Hermann Billung Gymnasium = 23 Buchstaben
Schulzentrum Burgstrasse = 23 Buchstaben
Hölty = 5 Buchstaben (Quersumme von 23)

Selbst in den Celler Bildungseinrichtungen ist man vor der Verschwörung nicht mehr sicher… Wer mal nachlesen möchte, dass nicht nur die Quersumme des 11.9.2001 = 23 ergibt, möge sich einmal folgende Auflistung anschauen: die23er.de

Soziale Gedanken

20. Juni 2007

10 Uhr – mein Wecker klingelte. Verschlafen? Nein, am heutigen Dienstag war Sozialer Tag, also noch einmal für eine halbe Stunde in die Federn zurücksinken. Meine Motivation, an diesem Tag Soziales zu tun und für Kinder im Kosovo Geld zu erarbeiteten, ließ also deutlich zu wünschen übrig.

Wie ich meiner Mutter im Vorraus angekündigt hatte, schleppte ich mich also in unseren Kleingarten und fing an, die ToDo-Liste, die sie mir diktiert hatte, nach und nach abzuarbeiten.

Ich denke, dass es im Sinne des Sozialen Tages gewesen wäre, beim Schleppen von alten Holzschränken, Unkraut jäten und beim Sortieren von verschiedensten Abfällen an das Schicksal der leidenden Kinder, für die ich mich hier abrackerte zu denken und im Stillen über die Ungerechtigkeit der Welt und des Lebens zu philosophieren.

Erstaunlicherweise (oder vielleicht ist gerade das für Menschen normal) tat ich dies nicht, sondern wendete meine Gedanken meiner weiteren Tagesplanung und ähnlichem zu.

Ist der Soziale Tag also beim mir gescheitert?

Zwar ist ein Zweck der ganzen Aktion sicher, das Augenmerk der Schüler auf Missstände in unserer Welt zu richten, was den Menschen vor Ort aber wirklich weiterhilft, ist nicht der gute Wille, den wir vertreten, sondern das Geld, das am Ende des Tages zu Stande kommt. Außerdem beweist das Verfassen dieses Textes hier, dass ich mir zumindest im Nachhinein noch Gedanken über Sinn und Zweck dieses unterrichtsfreien Tages gemacht habe.

Änderung

18. Juni 2007

Wenn sich etwas ändert muss man sich darauf einstellen. Da sich in meinem Leben etwas geändert hat, stelle ich mich darauf ein. Ich habe meine Zeit genommen und ein neues Video produziert, und das an nur einem Nachmittag.
“Time For A New Video” ansehen auf Youtube

Sarkasmus ist übrigens eine Quelle von Energie, wie ich festellen konnte. Durch ihn kann man selbst schwerste Situationen überwinden ohne den Bezug zum Humor zu verlieren, und Humor ist wichtig. Im Leben immer Lachen zu können heißt, durch nichts zerstörbar zu sein. Energie kann einem nicht genommen werden, die einen selbst stärkt.

Eng mit dem Sarkasmus verbunden ist Ironie. So kam heute auf eine private Nachricht in einem Forum folgende Antwort meinerseits zu Stande (kurze Vorgeschichte: Ich habe gestern die Forenversion geupdatet, so dass irgendwie das Alter aller Mitglieder auf 2007 Jahre umgestellt wurde).

Lol, habe gerade mal nachgeschaut und bei mir und den anderen steht immer beim Alter 2007 Jahre alt, egal in welchem Jahr man geboren wurde. Ist dir das schon aufgefallen?
schönen gruß ***

“It’s not a bug - it’s a feauture”
Durch das Umstellen auf die neuste Forenversion wurde nicht nur das Alter aller Forenmitglieder in der Datenbank auf 2007 gestellt, auch ihre biologische Uhr tickt jetzt nach der elektronischen Vorlage. Wer unter den Diabolospielern sich früher beschwert hat, dass die jungen Burschen alle viel bessere Chanchen zum Lernen hätten, dem sei hiermit geholfen.
Mitgliedern, die sich mit diesem konstruktiven Alterungsprozess nicht abfinden können, sei der heroische Freitod empfohlen, um nach ihrem Abscheiden in die friedliche Ruhestätte aller Verstorbenen eingehen zu können, in denen auch ihre 2007-jährige Verweildauer im Reich der Lebenden nur wie ein Furz von Gott in der unendlichen Ewigkeit erscheint.

Flo

PS: Ja, ich schau mal, was sich machen lässt ;-)